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Constantin MörlerEQUESTRIAN
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Ausrüstung ·

Sattelpassform: Worauf Sie achten sollten

Viele Probleme unter dem Sattel haben eine einfache Ursache: die Passform. Taktunreinheiten, ein festgehaltener Rücken, Unmut beim Satteln und Gurten, ungleichmäßige Schweißbilder oder weiße Haare in der Sattellage sind deutliche Warnsignale.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Kammerweite: Der Sattel darf den Widerrist auch mit Reiter nicht berühren – zwei bis drei Finger Luft sind ein guter Richtwert. Das Kopfeisen sollte parallel zur Schulter verlaufen.

Wirbelsäulenfreiheit: Der Sattelkanal muss breit genug sein, damit die Dornfortsätze und die seitlichen Bänder frei bleiben.

Auflage: Die Sattelkissen sollen gleichmäßig aufliegen – ohne Brückenbildung in der Mitte und ohne Kippeln.

Länge und Schwerpunkt: Der Sattel darf nicht über die letzte Rippe hinausreichen. Sein tiefster Punkt liegt in der Mitte, damit der Reiter im Gleichgewicht sitzen kann.

Regelmäßig prüfen lassen

Pferderücken verändern sich – durch Training, Alter, Fütterung und Jahreszeit. Lassen Sie die Passform deshalb mindestens ein- bis zweimal im Jahr von einem Sattler kontrollieren, bei jungen Pferden und im Beritt gern häufiger.

Sie möchten das mit Ihrem Pferd gezielt angehen?

Im Beritt oder Unterricht arbeiten wir genau daran – individuell und in Ihrem Tempo.

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