Junge Pferde ·
Junge Pferde: Der erste Winter unter dem Sattel
Der erste Winter ist für junge Pferde eine besondere Phase: Vieles ist neu, die Tage sind kurz, der Weidegang ist eingeschränkt – und die Energie oft groß. Wer jetzt klug plant, legt den Grundstein für ein entspanntes Frühjahr.
Kurz, abwechslungsreich, regelmäßig
Lieber häufiger 20 bis 30 Minuten konzentriert arbeiten als selten lange. Wechseln Sie zwischen Arbeit unter dem Sattel, Longe, Bodenarbeit und Stangen. Ruhige Ausritte in Begleitung eines erfahrenen Pferdes sind für den Kopf mindestens so wertvoll wie die Arbeit auf dem Platz.
Bewegung auch außerhalb des Trainings
Ein Pferd, das den ganzen Tag in der Box steht, bringt Spannung mit in die Arbeit. Paddock, Führanlage oder kontrollierter Freilauf helfen, überschüssige Energie abzubauen – das macht das Training sicherer und für beide Seiten angenehmer.
Aufwärmen, Abschwitzen, Ausrüstung
Bei Kälte brauchen Muskeln und Sehnen eine längere Aufwärmphase. Nach der Arbeit sollte das Pferd trocken und nicht ausgekühlt in den Stall zurück. Achten Sie außerdem auf den Sattel: Junge Pferde verändern sich durch Wachstum und Muskelaufbau schnell, eine regelmäßige Kontrolle der Passform lohnt sich.
Realistische Ziele
Bis zum Frühjahr zählen Vertrauen, ein sicherer Takt, Losgelassenheit und grundlegende Rittigkeit – keine Lektionen. Auch Pausen sind Lernzeit: Was ein junges Pferd heute verstanden hat, sitzt nach einem freien Tag oft besser als zuvor.
Sie möchten das mit Ihrem Pferd gezielt angehen?
Im Beritt oder Unterricht arbeiten wir genau daran – individuell und in Ihrem Tempo.
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